András Gombár wurde 1946 in eine budapester Künstlerfamilie hineingeboren.
Sein Vater war ein bekannter Grafiker und seine Schwester hat sich einen internationalen Ruf als Bühnenbildnerin und Kostümdesignerin erworben. Sie ist momentan in Ungarn tätig.
Schon als Kind nahm András Gombár häufig an Kunstwettbewerben teil und erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise für seine Zeichnungen. Unter dem Einfluss moderner Strömungen begann er später zu malen. Nach Abschluss seiner intensiven künstlerischen Ausbildung entwickelte er eine besonders ausgeprägte Wahrnehmung für Tonwerte, Formen und Farben. Doch auch im Hinblick auf die verschiedenen Maltechniken kam ihm seine Ausbildung zugute. So zeigte er im Einsatz der "traditionellen Techniken" eine solche Sicherheit, dass er sich, ungeachtet der zuweilen bizarr anmutenden Schulen der zeitgenössischen Kunst, für ebendiese entschied, um seine künstlerische Botschaft zu übermitteln. Später besuchte er Italien, Frankreich und die Niederlande, um seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ein intensives Studium der Flämischen Meister des 17. Jahrhundert, sowie der Gemälde Jean-Baptiste Chardins hinterließ in seinen Werken einen tiefen Eindruck.
Gombár ist am bekanntesten für seine modernen Stillleben in klassisch- realistischem Stil. Man kann ihn zwar einerseits als Vertreter des Realismus, dessen Werk seinen Ursprung im Neoklassizismus hat, ansehen, doch andererseits ist er vielmehr ein moderner Realist des 21. Jahrhunderts. In seinen Werken verwendet er Dinge des alltäglichen Lebens wie Früchte, moderne Dekanter und Kristallvasen, welche er in einem hyperrealistischen Stil auf der Leinwand vereint, um seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen.
Im Rahmen seiner, seit 1964 bestehenden, Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Galerien, wurden seine Werke unter anderem in Großbritannien, Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Kanada und den Vereinigten Staaten ausgestellt.